Kompogas-Verfahren

So funktioniert das Kompogas-Verfahren

Kompogas-VerfahrenDie angelieferten Bioabfälle oder biogenen Wertstoffe werden zunächst in einem Häcksler zerkleinert und in einer Voraufbereitung von Fremdstoffen befreit. Nachfolgend gelangt das Substrat über einen Zwischenspeicher in den Vergärungsreaktor, auch Fermenter genannt. Bei diesem handelt es sich um einen liegenden Pfropfenstromreaktor mit horizontal zentrisch angeordnetem Misch- und Entgasungs-Krählwerk.

CO2-neutrale Energie

Der Fermenter bildet das Herzstück jeder Kompogas-Anlage und ist aufgrund der verfahrens- und strömungstechnischen Eigenschaften der wesentliche Garant für die langjährig bewährte Prozess- und Verfahrenssicherheit des Kompogas-Systems. Bei typischen Feststoffkonzentrationen von rund 30% TS (Trockensubstanz) im Reaktorzulauf werden hier die im Substrat enthaltenen organischen Stoffe durch anaeroben (unter Sauerstoffausschluss) biologischen Abbau mit Hilfe von Mikroorganismen in energiereiches Biogas umgewandelt. Die Betriebstemperatur beträgt ca. 55 - 60°C und wird als thermophil bezeichnet.

Das Biogas wird je nach örtlichen Gegebenheiten entweder mit einem Blockheizkraftwerk zu Strom und Wärme konvertiert oder nach einer Gasaufbereitung als Treibstoff (Kompogas) für Kraftfahrzeuge genutzt. Eine Direkteinspeisung des Kompogases in das Erdgasnetz ist ebenfalls möglich.

Flüssigdünger und Kompost

Nach dem Vergärungsprozess wird der Gärrest mit einer Fest-Flüssig-Trennung zu Frischkompost und Flüssigdünger aufbereitet. Beide Naturdünger sind für den biologischen Landbau nach FiBL (Fachinstitut für biologischen Landbau) zertifiziert.

Kompogas Bioriko AG

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